Uff

Ich hoffe, euch da draussen im Internet geht es gut. Ihr bleibt schön zuhause und hamstert nicht Klopapier. Wir können zum Glück problemlos von Zuhause arbeiten… Zuhause, da war ja was. Wir ihr wisst haben wir nach langer Suche endlich unser Traumhaus gefunden. Aber wir sind noch nicht umgezogen. Die Übergabe des Hauses ist für Ende März geplant, der Umzug für April. Wie genau das alles stattfindet oder nicht, ändert sich gefühlt täglich. Aber wir bleiben ruhig und geniessen noch den Frühling auf der KBurg.

Magnolie <3

Wir sortieren aus und packen Kisten. Wir sind heilfroh darüber, dass wir schon eine grosse Fuhre Elektroschrott und sonstigen Müll gleich nach dem Urlaub entsorgt haben, denn die Wertstoffhöfe sind jetzt verständlicherweise geschlossen.

Wir hatten einen Sperrmülltermin beantragt, aber ob das klappt wissen wir noch nicht. Alles ist irgendwie im Fluss, wenn auch mit geringer Strömung.

Rhöndorf am Rhein

Wir arbeiten also im Homeoffice zwischen Umzugschaos und Hundebespassung. Die Hunde freuen sich natürlich, dass wir jetzt viel mehr Zeit für sie haben und zwischen durch immer mal einer von uns mit ihnen auf der Terrasse in der Sonne sitzt. Natürlich wissen wir auch, dass wir mit Garten und Terrasse privilegiert sind, wenn ich an all die Kollegen denke, die nah an der Arbeitstätte wohnen und dafür nicht viel Platz (kein ExtraArbeitszimmer oder so) und erst recht nichts zum draussen aufhalten haben.

Homeoffice Hündin Buba K.

Wir haben in den Teams verschiedene Regeltermine, wo wir uns austauschen, auch einen Chat Kanal für Kaffeeküchen- und/oder Feierabendbier Video Calls eingerichtet.

Mit einem anderen Kollegen, mit dem ich jetzt kurzfristig vor Corona mehr zu tun hatte, sonst eigentlich nie, haben wir uns gegenseitig virtuelle Hausführungen gegeben. Auch spannend.

Ich telefoniere fast täglich mit meiner 85jährigen Mutter und höre mir auch fast jeden Tag die gleichen Informationen an und wiederhole mich ständig, in dem ich sage: “Bleib drin!” zum Glück ist sie ausnahmsweise nicht beratungsresistent und hält sich an das was meine Geschwister und ich ihr sagen (unabgesprochen!). Ich habe ausserdem auch wieder mehr Kontakt zu einer alten Freundin von mir aus der alten Heimat, wir tratschen einfach ein bisschen und fragen uns, warum wir dazu in letzter Zeit eigentlich nicht mehr gekommen sind. Vermutlich liegt es daran, weil wir uns nicht die Zeit genommen haben.

Alles im Blick!

Im Dorf ist alles ruhig, keine Hotelgäste, die Restaurants sind zu. Trotz allem sind immer noch einige Leute im Wald unterwegs. Für die kleinen Geschäfte, die Hotels und Restaurants hier, wird es schwierig werden, keine Frage. Und da ich leider das K’sche Ausgeh-Gen von meinem Vater geerbt habe, werde ich vermutlich auch bald die Weinstube vermissen.. noch geht es!

Das 3/4 K Rudel am Goting Kliff

Weiter oben schrieb ich von Urlaub, wir waren Anfang Februar für 3 Wochen auf unserer Lieblingsinsel auf Föhr. Schon auch, mit dem Gedanken noch mal Energie zu tanken vor dem Umzug, unsere Batterien waren ziemlich leer. Das hat gut funktioniert, auch wenn das Wetter teilweise zu stürmisch war, aber wir hatten eine gute Zeit dort und haben jede Menge Bilder gemacht.

Utersum

Auch mit dem Hintergedanken, dass wir nicht wissen, wann wir wieder in Urlaub fahren werden (nicht wegen Corona, sondern wegen dem Umzug, dem Leben als Hausbesitzer, etc.) haben wir fast 5000 Bilder mit zurück gebracht, die wir jetzt sortieren, bearbeiten, etc.

Blöderweise habe ich den Großteil meiner Wolle und Strickprojekte schon in Kisten verpackt, aber zur Not hole ich das wieder raus.. wir kriegen uns irgendwie beschäftigt. Ich hoffe ihr auch!

Die Schildkröten empfehlen den Rückzug in den Panzer!

Uff, das war jetzt aber mal ein ungewöhnlich langer Text, aber ich dachte, ich schreib mal kurz runter, wie es uns so geht.

In diesem Sinne, bleibt gesund!