Refugien

Als wir vor acht Jahren nach Rhöndorf zogen, war es im Wald noch anders als heute. Nicht nur, dass es stellenweise noch wesentlich mehr Wald war – nein, es war auch noch wesentlich ruhiger und einsamer.

Ein garantiert Schackeline-freier Platz

Der Tourismus aus den umliegenden Ballungsgebieten hat in den letzten Jahren spürbar zugenommen – und auch wenn es ganz allgemein unterstüzens- und begrüßenswert (und auch sicher sehr gut für die Bad Honnefer Tourismusbranche) ist, wenn die Leute weniger auf Facebook und mehr in den Wald gehen, so gleichen Wochenenden im Siebengebirge im Jahre 2019 doch oftmals einem Spießrutenlauf durch Menschen, die ihre neuen Waldbaden-Apps ausprobieren müssen, mit Mountainbike & Brüllwürfel bewaffnet querfeldein eine Rotte Wildschweine vor sich hertreiben oder voller Verzückung Äußerungen wie z.B. “SCHACKELINE, GUCK MAL SCHNELL, EIN REH!!! AH NÄÄÄH WAR GLAUB ICH DOCH NUR N BAUM!!! WO MÜSSNWER DENN JETZT LANG?!!” in die Gegend brüllen.

Geheimer Geheimtip.

Doch auch wenn es in den letzten Jahren voller und voller geworden ist, gibt es sie immer noch im Siebengebirge – die Plätze, an denen man auch an Wochenenden und Feiertagen nahezu vollkommen allein sein kann.

Ok, zugegebenermaßen – um sie zu erreichen darf man keinem Wegweiser folgen und auch keinen Wanderführer im Internetz befragen.

Deshalb hier auch nur die Bilder 😉