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Frau K. & Herr K. bloggen

Morgens bei den KS

von Frau K.

oder auch täglich grüsst das Candortier 🙂

Aufstehen!

Candor ist ein Frühaufsteher, keine Ahnung von wem er das hat. Während Buba, Herr K. und ich noch im Tiefschlaf sind, ist Candor morgens punkt 5 Uhr wach. Er steht dann vor der angelehnten Schlafzimmertür und sagt :”ühhh üühhhhh üühhhhhhh”

Im Gegensatz zu Buba, kommt Candor nur ins Schlafzimmer, wenn man ihm die Tür öffnet und ihn freundlich reinbittet. Meist macht das dann einer von uns im Halbschlaf, während man selbst auf dem Weg zurück ins Bett ist, hüpft Candor in das selbige und wenn man Glück hat, kriegt man noch ein kleines bisschen Decke und Bett ab und kann noch mal eine halbe bis zu einer Stunde weiterdösen.

Oft träume ich dann sehr wirres Zeug und bin danach sehr gerädert, wenn Candor dann so gegen 6 Uhr (manchmal auch erst gegen 7 Uhr) noch mal “Ühhh üüühhhhh üühhhh” sagt. Dann will er Futter, natürlich. Man weiss ja, dass Schäferhunde sehr gut zu erziehen können sind.

Geht es jetzt endlich los?

Heutemorgen allerdings hat er uns bis kurz 9 Uhr schlafen lassen. Ein Wunder? Ich stell das jetzt mal besser nicht in Frage.

Leider ist es sonntags aber ganz angenehm schon gegen 7 Uhr oder spätestens um 8 Uhr mit den Hunden im Wald zu sein, bevor die ganzen Großstadtmenschen sich auf ihre abenteuerliche Wanderungen ins Siebengebirge machen. Man hat den Wald dann noch für sich allein. Ich mag das, kein Råb, wenige Menschen und der Wald ist noch schön ruhig.

Rheinsuchbild 😉

Gegen 10 Uhr, sowie heutemorgen ist das dann leider nicht so. Ich nehme es den Leuten nicht übel, im Gegenteil. Alle sollten Spaß im 7Gebirge haben. Es ist halt nur nicht so meditativ wie sonst, Candor und ich reden morgens nicht viel miteinander, hin- und wieder ein wenig Gehorsamüben, aber sonst gehen wir gemütlich unserer Wege. Nur er und ich. Wenn viele Mountainbiker, Wandersleute mit Stöcken und Jogger unterwegs sind, gleicht es eher einem Hürdenlauf. Was natürlich auch eine gute Übung für einen braven Schäferhund mit ein paar Macken ist

einsame Pfade…
einsame Bank..

Heutemorgen sind wir also sehr spät los und ich habe mich dann spontan für die kleinen Trampelpfade im Siebengebirge entschieden, die nur an sehr wenigen Stellen den “Massentourismusweg” zur Löwenburg oder ins Annatal schneiden.

“was, wer kommt da… ?”
“orrr… komm ja nicht wieder, Du Mountainbiker!”

Trotzdem hatten wir ein paar Jogger mit Hund, ein paar Mountainbiker und ein paar Wandersleute mit Stöcken. Candor hat das alles super gemacht, sogar die zwei Australien Shepherds waren ihm egal.

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