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Gestern war ich auf der Photokina. Keine Ahnung, ob es wirklich das letzte Mal war, dass ich dort war – zumindest ein letztes Mal mit einem Ticket von meinem aktuellen Arbeitgeber. Denn ich habe gekündigt, mich zieht es beruflich nach Köln. Der ein oder andere Leser wird sich vermutlich schon gewundert haben, warum ich gefühlt so oft in letzter Zeit dort war.

Ich war gestern allein auf der Photokina unterwegs und habe es tatsächlich genossen, diesmal war ich bei keinem Stand der Konkurrenz und habe auch nicht versucht mein Bestes zugeben, um deren Software kaputt zu machen. Was für eine Freude uns das noch vor 8, 6 und 4 Jahren gewesen war. Damals, noch mit den alten Kollegen, die längst nicht mehr dabei sind… und wir waren stolz auf das was wir dort zeigen konnten, u.a. von Herrn K. entwickelte Softwareprodukte.

Vor 8 Jahren feierten wir einen grossartigen Messebesuch auf dem Stand von Lomographie, auch dieses Jahr war ich wieder dort, viel kleiner ist er mittlerweile und weniger Party. Wie die gesamte Messe.

Natürlich habe ich es mir trotzdem nicht nehmen lassen, möglichst viele Kameras in die Hand zu nehmen und auszuprobieren, nur von den VR-Brillen habe ich Abstand genommen, mir wird bei sowas immer schlecht.

Und bei Olympus auf dem Playground war ich auch, mit meiner eignen Oly und habe mich treiben lassen. Ich bin ziemlich glücklich, dass wir schon Olys hatten, bevor Olympus die Influencer für ihr Marketing entdeckt haben. Das sind kleine tapfere Kameras, die sich nicht verstecken brauchen.

Ab diesem Jahr ist die Photokina jährlich, ich bin mir unsicher, ob das der Branche gut tun wird. Aber ich lass mich gerne eines besseren belehren.