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Frau K. & Herr K. bloggen

Play it again, K.

Ende eines Jahres ist doch immer wieder ein guter Moment, um sich mal kurz Zeit zu nehmen und sich hinzusetzen. Was war denn gut? Was nicht so?

Dann ertappe ich mich, dass ich doch recht hohe Anforderungen an mich selbst habe. Job läuft kontinuierlich nicht richtig rund und macht mir mehr Sorgen, als das es mir Spass macht morgens aufzustehen und ins Büro zu fahren. Leider frisst er auch einen grossen Teil meiner Kreativität. Genauso wie die Meckereien und Lästereien um mich herum, über dieses und jenes. Meine Firewall schafft es nicht, das alles zu ignorieren und abprallen zu lassen. Ich reagiere gereizter denn je, wenn jemand nur an sich und seine Interessen denkt.

Photographieren und auch das Bloggen steht dann ganz weit hinten. Die Pause zwischen Weihnachten und NeuJahr war wichtig, aber viel zu kurz. Wie komme ich da nur wieder raus? Es müsste andersrum sein, erst die Kreativität, dann der Job. Schliesslich kann sich beides von einander beflügeln lassen. Aber da steht das böse Wort “müsste”. Wo ist denn der “Spaß”? Und der “Flow”? Habt ihr einen guten Tip?

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2 Comments

  1. Herr K. January 4, 2018

    Meine Meinung kennst Du ja.

    Als ich letztes Jahr vorübergehend gezwungen war, zwecks Broterwerb eine leider gar nicht so erquickliche Aufgabe zu übernehmen, da half mir persönlich sehr:

    – Nichts davon ernst zu nehmen

    – Nichts davon mit nach Hause zu nehmen

    – Viele schöne Dinge mit lieben Menschen unternehmen.

    – Mir immer wieder zu vergegenwärtigen: Ich bin Musiker. Nicht eigentlich-Musiker oder Hobby-Musiker sondern Musiker. Klar darf und soll mir mein Brotjob trotzdem Spaß machen, aber wenn er es gerade ums Verrecken nicht tun will: Egal, das ist nur so ein kleiner Teil von mir. Ich definiere mich nicht über meinen Brotjob. Ich bin Musiker.

    Ob das eine gute Strategie für längere Zeit ist, das wage ich allerdings zu bezweifeln. Wenn Du siehst, dass es irgendwann wieder besser werden könnte, dann würde ich an Deiner Stelle einfach obige Punkte beherzigen und schauen dass ich so klar komme.

    Wenn dem nicht so ist; Nun ja, das ist dann ein andere Geschichte, die wir aufgrund meines Insiderwissens hier nicht hier öffentlich diskutieren sollten. Nur so viel: Ich habe keine meiner letzten beiden Kündigungen bereut.

    S.

  2. bert January 5, 2018

    Manchmal ist es einfach Zeit zu gehen.

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