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Frau K. & Herr K. bloggen

Entschleunigung

Leben am Fluss.

Ich wollte immer am Meer wohnen, will ich sogar heute noch. Heute vielleicht sogar noch mehr, als vor 20 Jahren. Vielleicht auch einfach nur, um meine Sehnsucht nach der Unendlichkeit zu stillen. Soweit kucken zu können, wie der Horizont reicht und nicht nur bis zum nächsten Gartenzaun.

Ich rede mir ein, ein Etappenziel erreicht zu haben, denn immerhin wohne ich am Rhein und kann ihn sogar jetzt während ich tippe sehen. Gut, er ist das grosse schwarze Dunkle da draussen, aber die Schiffe sind erkennbar. Und der Rhein endet immerhin in der Nordsee. Wenn das nichts ist. Und an manchen Tage riecht er sogar nach Meer. Man kann die eigene Meersehnsucht dort schon ganz gut stillen.

Und als absolute Premiere sind wir dieses Jahr in der Rhöndorfer Bucht das erste Mal schwimmen gewesen. Natürlich nur soweit man noch stehen konnte, aber erfrischend war es alle mal.

Momentan sind die Strassen morgens und abends wieder so dicht, dass ich es mir gönne mit der Fähre über den Rhein zu schippern. Manchmal nervt es, wenn die Fähre kurz vor meiner Ankunft den Anleger verlassen hat. Aber wenn ich mir überlege, dass meine Alternative ist im Stau zu stehen, empfinde ich es doch sehr entschleunigend.

Anbei ein paar Rheinimpressionen, ich sollte auch morgens mal wieder die Knipse mitnehmen. ..

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3 Comments

  1. derbaum November 28, 2017

    ja bitte. – mich zieht es zwar mehr in die berge als ans meer (im flachland kriege ich depressionen), aber das mit dem entschleunigen versuche ich auch! und wenn ich einen umweg nach hause laufe! (schliesslich ist mein arbeitsweg nur knapp 300m lang…)

  2. Frau K. November 28, 2017 — Post Author

    300Meter, das ist nicht weit. Ich finde es manchmal echt gut, dass ich den Rhein als Trennung zwischen Job und Privatleben habe.

  3. derbaum November 29, 2017

    stimmt – ich hab mich auch lange gesträubt hierher zu ziehen – der krebs hat uns dan quasi gzwungen 😉 – inzwischen bin ich nicht böse das es so nah ist – ich schliesse die arbeit in der firma ein 😉 — nur mein heimweg fehlt mir manchmal – daher rühren die ‘wege’

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