Nach dem Spaß…

von

…ist vor dem nächsten Spaß. Oder so ähnlich.

Tatsache ist, der Alltag hat uns wieder, und so richtig Lust aufs Bloggen hat momentan niemand von uns. Liegt nicht an euch, also nicht an denen, die hier regelmässig lesen und kommentieren. Eher so an der Welt-Gesamtsituation, und an den anderen, die hier nicht kommentieren, und daran, dass zumindest ich anderweitig sehr beschäftigt bin.

Immerhin: Über unsere Sommerspaß-Aktion haben wir ein Fotobuch gemacht… und uns somit, hurra, endlich mal wieder getraut, etwas aus unseren Fotos zu machen.

Unser Sommerspaß…

…jetzt auch zum Anfassen 🙂

Unsere letzte Produktion, das wirklich sehr groß angelegte und edel ausgestattete Jahrbuch 2015, haben wir bekanntermaßen damals im Blog hier verlost… und sind heute noch frustriert darüber.

Warum frustriert?

Nun, wir haben vom Gewinner nie wieder was gehört.

Kein Wort des Dankes, null, gar nichts.

Klar, man darf sowas nicht erwarten, auch wenn es sich verdammt noch mal gehören würde. Auch wäre diese Undankbarkeit allein noch nicht so schlimm, aber: Erstens hätten wir unter unseren real-world-Freunden einige gehabt, die sich wie Bolle über das Buch gefreut hätten, und die auch echt was damit hätten anfangen können (aber nein, stattdessen haben wir gesagt: Wir müssen das Blog promoten und was für die tollen Leute im Netz tun, lass uns das richtig und ehrlich verlosen). Und zweitens sind unsere Eigenkosten für dieses Buch ein bisschen über 100 (in Worten: Einhundert) Euro. Das heisst unterm Strich: Wir haben über 100 Euro einfach so an jemanden verschenkt, dem es vollständig am Arsch vorbei geht.

Puh. Motivieren tut sowas nicht. Ich kenne etwas Vergleichbares schon von meiner Musik, und es ist unter anderem auch diese Art der Rezeption, die dafür gesorgt hat, dass ich drei Jahre lang keine mehr gemacht habe.

Bevor wir also den Spaß an der Fotografie also auch noch töten und dann langwierig und umständlich wiederbeleben müssen, kosten die Bücher nun genau das, was sie uns wert sind, und sie werden auch nicht mehr verschenkt.

Was natürlich nichts daran ändert, dass der Alltag uns wieder hat, und unsere Blog-Motivation irgendwo um den Nullpunkt herumsuppt.

Was tun wir da nur?

 

 

 

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2 Comments

  1. Daniel

    Essen kochen
    Film ansehen
    Musik hören
    (Musik machen sowieso)
    Durch den Ort rüber zum Duffes spazieren
    Hunde krabbeln bis sie grunzen
    Das selbe mit Katzen versuchen
    Krötenrennen zum Salatkopfberg veranstalten
    Freunde per Dekret auf die Burg zitieren
    Mit selbigen Grillabend veranstalten
    Fläschchen aufmachen
    Rotwild mit dem Fernglas auflauern

  2. was soll ich sagen – ich habs gelesen und ärgere mich das ich das buch nicht gewonnen hab 😉

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