Von Routinen

Das Jahr fliesst vor sich her und kein Blogeintrag kommt zu stande, dabei passiert so viel in unserem kleinen K. Leben, dass ich gar nicht weiss wo ich anfangen und wo ich aufhören soll.

Da ich das böse Wort “Alltag” nicht mag, haben wir es gesternabend kurzer Hand umgetauft. Routinen, jeder hat sie, kaum einer mag sie,doch irgendwie brauchen wir sie.

Morgens noch gemeinsam einen Kaffeetrinken, ehe der eine mit dem Hund rausgeht und der andere ins Büro fährt. Den Tag im Büro verbringen, den Abend gemeinsam mit der Lieblingsserie beenden, den Hund bespassen, das bisschen Haushalt erledigen, mit der Mülltonne ins Dorf rennen, weil das Müllauto schon in der Strasse ist. Fluchen, weil die Einkäufe mal wieder so schwer sind um sie den Berg hochzutragen. Sich trotzallem noch an der Aussicht erfreuen.

Routinen durchbrechen, in dem man sich abends mit einem Wein auf die Terrasse stellt, die Aussicht nicht geniessen können, weil einer gerade auf Jobsuche ist und der andere genervt vom Job. Leute treffen, von denen man sich irgendwie entfernt hat und sich fragt, wann das eigentlich passiert ist. Sich fragen, warum sich jeder eigentlich nur um sich selbstdreht, und dabei doch nicht anders sein. Bewusst jemanden zuhören und ehrlich dazu seine Meinung sagen. Ohne wertend zu sein.

Sich darüber freuen, dass die Gänse wieder zurückfliegen, Frühlingsluft schnuppern und das erste mal Grillen.

Und ganz nebenbei diesen Blogeintrag zu schreiben, damit die Leute wissen, dass es uns noch gibt.

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