Was vom Wochenende übrigbleibt

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Das Wochenende fing, wie jeden Samstag in den letzten Wochen, mit einer Trainingsstunde in der Hundeschule an. Sehr zum Leidwesen der jungen bulgarischen Hündin. Es regnete und so wenig Lust wie letzte Woche Samstag hatte sie noch nie dahin. Trotzdem musste sie mit und das Programm abarbeiten. Unwillig und bockig versteht sich.

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Nach der Hundeschule stand erst mal für uns alle rumgammeln auf dem Programm, jeder in seiner Ecke. Und schliesslich sind wir alle ein wenig eingedöst, bis mein Telefon klingelte.

R. war dran und fragte ob er nicht spontan vorbeikommen könne, er sei in der Nähe.
Im Halbschlaf murmelte ich: “klar warum nicht..” und während R. auf dem Weg zu uns war versuchten wir unseren Kreislauf anzukurbeln und wach zu werden.

Als er dann endlich da war, war die Wiedersehensfreude gross und wir beschlossen erst mal eine Tour durchs Siebengebirge zu machen.

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Nach der Tour hatten wir alle Hunger und Durst, erst mal gab es ein Schluck super leckeren Aacher Domliqueur. Dann wurden leckere Spaghetti gekocht und verköstigt. Gleichzeitig brachten wir uns gegenseitig auf den neuesten Stand was in den letzten Monaten in den jeweiligen Leben so passiert ist. R. macht sich dann nach dem Essen auf den Weg und wir mussten erst mal wieder müde werden.

Am Sonntag ging es dann mit Buba in den Wald. Schleppleinentraining, nachdem sie am Samstag so gar nicht gehorchen wollte lief es am Sonntag um so besser. Wird uns zwar in der Hundeschule wieder niemand glauben, ist aber so.

Da ich hauptsächlich mit Hund und Schleppleine beschäftigt war, habe ich kaum Bilder gemacht, aber eines möchte ich euch trotzdem nicht vorenthalten.

Wir stiefelten mit dem Hund den Berg hoch und da stand er, dieser tolle Baum mit den grünen Blättern in schönes Licht getaucht. Ich bändigte kurz noch die Hündin und drückt sie Herrn K. in die Hand, den uns kamen Wanderer entgegen. Ich zog die Kamera aus der Tasche und stellte mich in in FotografenPose und machte ein Baumbild.

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Mit grossen verwunderten Augen sah mich die Frau an. Ging mit ihrem Mann an mir vorbei, drehte sich noch mal und sagte dann zu ihm, als ich nicht aufhören konnte den Baum zu fotografieren

sie: “ist das was besonderes zu sehen?”
er: “nein, nur ein normaler Baum”
sie: “achso, also nur ein Erinnerungsbild”

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1 Comment

  1. vor allem das letzte wirklich typisch, die Leute rennen durch den Wald ohne etwas zu sehen.

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